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Flug und Tag 1 in San Francisco

Flug und Tag 1 in San Francisco

Nun war es so weit und ein um drei Uhr nachts klingelnder Wecker machte deutlich, dass es ernst wird mit unserem Vorhaben drei Monate in den USA zu verbringen. Wir, das heißt: meine Frau unsere 20 Monate alte Tochter und ich. Die größte Herausforderung ist das Reisen mit Kind und für mich natürlich das Leiten meiner Firma „aus Entfernung“. Alle Fotos einfach Anklicken für eine größere Ansicht. Wie immer gilt: geht es euch um die Fotos mit besserer Auflösung, dann folgt mir einfach auf Flickr (link in der rechten Spalte).

Der Flug – Air France macht vieles richtig

Ich hatte ja über unser Abenteuer mit der AirFrance berichtet als es um die Ticketbuchung ging. Beim Flug selber gab es eigentlich nur Positives zu berichten. Der Flug nach Paris war sehr kurz und danach ging es in einen Airbus A380 und es ist kein Wunder, dass die Maschinen so beliebt sind bei allen.

Leider hatten wir das Pech, dass die Tochter genau zwei Tage vor dem Abflug einen Zahn bekam und dazu eine leichte Erkältung, so dass es für meine Frau sicherlich anstrengender war als für mich, da die Kleine an solchen Tagen sehr Mama-fixiert ist.

Da wir mit der Business-Class geflogen sind war vor allem das Platzangebot absolute Spitze, aber auch beim Essen machten die Franzosen alles richtig und verteidigten ihren Ruf als die Meister des Genusses. Einziges Manko war das jetzt schon leicht veraltet wirkende Entertainment System, das die Geschwindigkeit eines Pentium 1 Prozessors hatte, aber da bin ich sicherlich empfindlicher als andere.

Etwas anstrengend wurde es dann am Flughafen in San Francisco, da zu Beginn zu wenig Schalte für die Passkontrolle offen waren und so die Schlange größer und größer wurde. Die Kontrolle selbst war dann sehr schnell, was für mich immer erfreulich ist, da ich bereits zwei Mal zu „Sondergesprächen“ gehen musste. Viel schlimmer war das Chaos bei Alamo, da der Schalter absolut überfüllt war und der Schnellautomaten einmal mehr Probleme mit europäischen Kreditkarten hatten. Absolut ehrlich: Chaos bei Autovermietungen sind kein US-Problem, sondern ein Branchenproblem. Amüsant war, dass der Verkäufer dennoch die Zeit fand mir mit aller Macht eine Zusatzversicherung anzudrehen, die ich nicht brauchte.

Das Appartement

Wir haben über AirBnB das Appartement gebucht, aber es hatte was von einer Notlösung, da das erste gebuchte Appartement gecancelt wurde und somit so spät nicht mehr viele zur Wahl standen. Dennoch ist es absolut ok und vor allem mit Russian Hill gut gelegen, so dass alles in der Nähe ist. (Hier der Link zum Appartement). Das Artikelbild ist ein Foto aus unserer Straße. Damit muss man nicht lange raten in welcher Stadt wir sind.

Tag 1 – 4 Uhr Nachts in SF

Hallo JetLag….wir hatten einiges vor, aber am Ende haben wir auf Grund der Wartezeiten alle die Geduld verloren und sind direkte ins Appartement. Die Müdigkeit siegte vor allem bei der Tochter, da sie natürlich der Müdigkeit freien Lauf lässt, also wurde Takeaway bestellt…chinesisch in USA-Portionsgröße. Danach waren alle wie überfahren, also haben wir uns hingelegt und bis 4 Uhr nachts durchgeschlafen. Anders als der Plan, aber wen interessieren Pläne?

Der erste volle Tag war vor allem: Einkaufen und ich rede mehr von Nahrungsmitteln, Telefonkarten usw. In der Ecke sehr zu empfehlen sind die Shopping-Malls in Daly City, einem Vorort von San Francisco, da man dort wirklich ALLES findet. Aus dem sachlichen Einkauf wurde nichts mehr als wir kleine „Jordans“ sahen in den perfekten Farben für die kleine Lady, aber ansonsten ging es zu Target für die Grundsachen.

Die ersten Jordans!
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Die ersten Jordans!

Die Smartphone Karte

Ich habe bei vielen gesehen, dass sie hier irgendwelche Spezialkarten in Deutschland kaufen…den Grund habe ich nie verstanden. Erkundigt euch und kauft vor Ort! Da ich beruflich auf mein Smartphone angewiesen bin musste auch ein Datentarif drin sein und da gibt es für mich nur zwei brauchbare Prepaid Angebote. Einmal T-Mobile für $50 pro Monat und At&t für $60 pro Monat. Ja, es sind monatliche Tarife und dennoch als Prepaid. At&t wurde es bei mir, weil sie die bessere Netzabdeckung haben und das ist bei Roadtrips und auf Hawaii von Vorteil. Inklusive dort sind 2,5GB LTE Traffic (ausgezeichnet!), alle Calls und SMS innerhalb der USA. Wie gesagt, am Ende geht es immer darum was man braucht. Wollt ihr nur eine Nummer in den USA haben, dann gibt es sicherlich billigere Varianten.

Whole Foods – das Paradies

Whole Foods ist das Paradies der frischen und vor allem der Bio-Produkte (es heißt „organic“ auf Englisch und nicht „bio“!!!). Natürlich gibt es auch in San Francisco welche und er dürfte am Ende die Hauptanlaufstelle werden. Wie in Deutschland, sind auch in den USA Bio-Produkte teurer. Die Auswahl von Whole Foods dürftet ihr selbst in den besten Bio-Supermärkten in Deutschland nur schwer finden.

In and out Burger – nommmm

Anders kann ich In and Out Burger nicht beschreiben. In Deutschland haben wir meist den glauben, dass alle Burgerketten in den USA so sind wie McDonalds, doch auch hier gilt des große gelbe M als „billig und schnell“. In and Out sieht von innen genau so billig aus, aber die hauptsächlich an der Westküste vertretene Kette hat einen komplett anderen Ansatz. Das Fleisch wird nicht gefroren, die Kartoffeln werden vor Ort zu Pommes verarbeitet und unzählige Burgervarianten sucht man vergebens. Eigentlich gibt es nur drei oder vier Burger, aber mit kleinen Extras:

  • Protein-Style: Genial, da statt Brot einfach ein riesiges Salatblatt zum Wickeln genommen wird.
  • Animal Style: MUSS man probiert haben. Die Haus-Soße, mit gerösteten Zwiebeln und Käsesoße oben drauf. Um euren Herzinfarkt um zwei Wochen zu verschieben, empfehle ich das Kombinieren der zwei Varianten, so dass euch nur der Inhalt und nicht das Brot umbringen.

Die Pommes sind deutlich besser als die üblichen tiefgefrorenen der anderen Ketten. Danach wollten wir eigentlich noch viel mehr unternehmen, aber die Müdigkeit war stärker, also ging es nach dem Erholen direkt in die Wohnung und wir schliefen alle doch wieder ein und wurden um 5 Uhr morgens wach, aber dazu mehr im nächsten Bericht.

Pommer und Protein Burger Animal style und ein normaler Burger.
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Pommer und Protein Burger Animal style und ein normaler Burger.

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